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Der erste Monat ist vorbei!

Hi @ all!

Die letzte Woche ist schon wieder um und ich habe noch gar nicht weitererzählt, was es so Neues gibt. Na ja, soo viel habe ich auch gar nicht zu erzählen. Obwohl? Also bis Freitag habe ich nichts Wesentliches getan außer Arbeiten. Oder zählt das Trinken des wohl kalorienreichsten Kakaos in Begleitung von Noemi, Marie und Maria im Caffé Nero zu den wesentlichen Dingen? *g* Falls ihr mal in einem Caffé Nero seid (ist hier so ne Kette wie Starbucks), dann trinkt eine Hot Chocolate Milano und ihr seid stundenlang satt...

Am Donnerstag war mexikanischer Abend in meinem Haus, d.h. die girls hatten den Speiseraum geschmückt, es lief mexikanische Musik, Anne und Adam Naylor liefen mit Sompreros herum und zum Abendessen gab es Wraps. Das war sehr schön! Aber nicht so schön wie der Freitag (28.09.07). Da das sogenannte Leave out Weekend begann, endete die Schule schon um 12.30h und fast alle Schüler sind übers WE weg. Marie und ich haben das gefeiert, indem wir erst mit Noemi und Andrew in ein mexikanisches Restaurant zum Lunch und anschließend zu dritt (ohne Noemi) noch in The Merchant's - ein Pub - gegangen sind, wo sich freitags immer einige Lehrer treffen. Zu denen haben wir uns dann auch gesetzt. Später haben wir getrennte Wege eingeschlagen, aber am Abend besuchten wir 3 assistants Andrew, er kochte für uns und wir haben einen schönen Reden- und DVD-Schauen-Abend gehabt, der erst um 3h endete. Andrew ist einfach sooo lieb (fragt Caroline, sie bestätigt es bestimmt gern ) und man kann sich super mit ihm unterhalten.

Am Samstag haben wir erst mal bis 11h geschlafen, herrlich! Gg 12.40h sind Marie und ich zum Bahnhof gelaufen und nach Birmingham gefahren (Maria hatte keine Lust). Auf der Fahrt konnten wir nicht zusammen sitzen, also setzte ich mich neben einen Mann mittleren Alters, der nach einigen Minuten aus dem Nichts anfing, sich mit mir zu unterhalten. Sein Akzent verriet, dass er nicht aus England stammte und es stellte sich heraus, dass es sich um einen Norweger handelte, genauer gesagt um einen norwegischen Autor. Er schreibt zur Zeit ein Buch über die World History of Running (komisches Thema...) und recherchiert mal eben in Großbritannien. Ich hab ihn schon gegoogelt, aber seine Bücher wurden bisher nicht auf Deutsch übersetzt (aber solltet ihr Norwegisch können, lest Bücher von Thor Gotaas – er ist nett. *g*) Wir unterhielten uns die ganze Fahrt, zwischendurch sogar mal kurz auf Deutsch. In Birmingham New Street stiegen Marie und ich aus und zunächst folgten wir dem Mainstream ins Einkaufsparadies. Gekauft haben wir jedoch nichts, wir ließen uns eher inspirieren. Später hatten wir aber genug von Market und Shops und haben das kulturelle Birmingham gesucht. Wir haben die St Martin's Church und die Birmingham Cathedral besucht, am Brunnen vor dem Rathaus gesessen, die Architektur bewundert und schließlich festgehalten, dass Birmingham außer fürs Shoppen nicht so prickelnd ist.. Am frühen Abend sind wir zurückgefahren und verbrachten noch einen ruhigen Abend in der WG.

Meinen Sonntag habe ich mit Andrew und seiner Familie verbracht. Das war so: Er hatte angeboten, zwei von uns mitzunehmen, wenn er seine Familie besuchen fährt. Also hatten wir schnell entschieden, dass Maria und ich mitkommen und Marie hier bleibt, da sie ziemlich erkältet war. Am späten Samstagabend war Maria plötzlich eingefallen, dass sie ja unbedingt ihre 2 Stunden für Montag vorbereiten muss und daher wollte sie nicht mehr mit. Zuerst dachte ich, dass ich dann lieber auch nicht mitfahren sollte, aber schließlich habe ich mich dafür entschieden, doch etwas mehr von England sehen zu wollen.
So standen also um 9.20h Andrew und seine 2 Kinder vor der Tür und haben mich eingesammelt, um nach Yorkshire zu fahren. Die Fahrt war sehr interessant, da ich mich mit den anderen gut unterhalten konnte und bewunderte, was für ein strenger Vater Andrew ist. *g* Gegen 11.30h waren wir im Holm's Valley angekommen und ich hatte geglaubt, jetzt allein durch die Straßen zu wandern und mich umzusehen. Aber nein: Ich musste selbstverständlich mitkommen, Andrews Mutter, seinen älteren Bruder samt Kindern und die drei Hundchen des Hauses kennenlernen. Später fuhren wir – zwischendurch – nach Honley, wo ich in einem Pub noch den ältesten Bruder Andrews und die kleine Schwester kennenlernen konnte. Letztere haben wir dann zum Lunch mit zurück zu Andrews Mutter genommen, die ein wirkliches Sonntagsessen vorbereitet hatte (Suppe, gebackene Kartoffeln, Pellkartoffeln, Yorkshire Pudding, Möhren, grüne Bohnen, so etwas wie Kürbis, Cabbage, Lamm, leckere Sauce, auf Wunsch Minzjelly und dazu Rotwein). Es war das mit Abstand beste Mittagessen seit ich hier in England bin! Wir unterhielten uns dann noch ein Weilchen und gegen 16.30h verabschiedeten wir 4 uns und Andrew fuhr noch auf eine Aussichtsplattform, von der aus man auf das gesamte Tal blicken konnte. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend schön! Auf dem Heimweg hatten wir nur einen kleinen Stau und waren gg 19.30h in Rugby.

Am Montag habe ich nichts Besonderes erlebt – ich war die meiste Zeit, also bis 17.10h im Department und danach bin ich bald zum tea und musste ja wg duty night in Griffin bleiben.

Mein heutiger Tag war dagegen wieder viel angenehmer. Dienstag ist ja nur bis zum Lunch Unterricht, so dass ich danach mit Marie in die Stadt gehen konnte, um ein paar Sachen als Dankeschön für Andrew zu besorgen. Später bin ich wieder ins Boardinghouse Dean zum tea gegangen und habe mich nach dem Essen lange mit Chantal (, der Housemistress,) unterhalten. Anschließend konnte ich noch einige Worte mit einer anderen Lehrerin wechseln, die immer dienstags in Dean ist – Amy. Sie ist sehr nett und unterricht Photography. Wahrscheinlich verstehen wir uns deshalb so gut? Demnächst wollen wir uns definitiv auf einen Kaffee treffen.

Morgen werde ich aber voraussichtlich mit Chantal shoppen gehen, da sie mir einige Läden zeigen möchte, in denen man gute Bücher kaufen kann. Ich hoffe, es klappt. 

Und nun muss ich endlich ins Bett gehen, denn morgen habe ich natürlich wieder die erste Stunde Unterricht, während ihr alle nicht arbeiten müsst, da in Deutschland ja der Tag der deutschen Einheit feierlich begangen wird...

Also, bis hoffentlich bald,
lasst auch ihr mal wieder von euch hören, damit ich Bescheid weiß, was zu Hause so los ist!
Irene

1 Kommentar 3.10.07 00:33, kommentieren



Schon wieder eine Woche vergangen..

Was gibt es zu erzählen? Letzten Mittwoch war ich tatsächlich mit Chantal shoppen und anschließend noch eine nettes Café besuchen. Außerdem habe ich Maries Bekannte Laurianne aus Frankreich kennengelernt, die zufällig auch als assistant in Rugby (allerdings an einer ganz anderen Schule) gelandet ist.

Donnerstag habe ich mit Marie und Wendy einen Café-Nachmittag verbracht, danach meine wöchentliche Spanischstunde gehabt und noch einiges für meine Unterrichtsvorbereitungen getan (schon mal vorgreifend, da ich am WE wieder Hausarbeit schreiben wollte), abends haben Marie und ich einen älteren französischen Film mit Marco geschaut (fragt mich nicht, wie der Titel war...), Freitag war wieder Vollzeit-Schultag und erst am Abend in der staff bar konnte ich mal durchatmen.

Mein Wochenende war stimmungsmäßig eher zweigeteilt. Am Samstag hatte ich einen schönen Tag, den ich mit Marie und Marjorie in Leamington verbrachte und dort auch eine weitere Französin (Fatihe) kennenlernte, die sehr nett ist, aber kaum Englisch spricht. Da beginnt man tatsächlich, sich an einige Brocken Französisch zu erinnern... Am Abend habe ich ein Konzert in der Chapel besucht, das Jonathan organisiert hatte und im Anschluss daran war ich dann noch bei Jonathan und Sandra zum späten Abendessen eingeladen, was sehr, sehr schön war. Mein Sonntag war dagegen nicht so toll. Ich habe hauptsächlich Hausarbeit geschrieben, war im Haus Dean zum Mittagessen und habe am Nachmittag vom Tod einer lieben Bekannten aus Hünfeld erfahren, was mich ziemlich traurig machte. Ich war verzweifelt und unglücklich, dass ich ihren Verwandten nun nur mit Worten beistehen, aber niemanden umarmen und nicht wirklich helfen kann...

Am Montagmorgen ging es mir aber schon wesentlich besser, denn ich hatte eine eMail von Crispin, der überglücklich die Geburt seines dritten Kindes – endlich ein Sohn! – verkündete. Es ist schon komisch, wie verrückt das Leben sein kann, wie nah beieinander Glück und Leid sind...
Ich verbrachte den Tag mit Marie in Coventry, da in der Schule ein sogenannter Activities Day war, an dem alle Schüler und Lehrer etwas tun wie z.B. Uni-Bewerbungen schreiben, Wandern, Armee-Campen usw. Fantastischerweise waren wir assistants bei der Planung nicht berücksichtigt worden, so dass wir frei hatten. Nachdem wir die wunderschönen Ruinen der Kathedrale, die im 2. Weltkrieg zerstört worden war, besichtigt hatten und auch durch die sehr moderne neue Kathedrale gelaufen waren und ein wenig sightseeing gemacht hatten, gönnten wir uns erst einmal ein tolles Mittagessen und widmeten uns anschließend den Geschäften und ich habe viel Geld ausgegeben... Aber immerhin eigenes hart verdientes Geld. *g* Am Abend kam ich gerade rechtzeitig zum Abendessen und zu meiner duty night zurück, nach der ich seeeehr spät extrem müde ins Bett fiel.

Heute hatte ich wieder brav meine Schüler, aber zum Glück nach 14h nichts mehr für die Schule zu tun. Daher konnte ich etwas aufräumen, mit zu Hause telefonieren und das hier schreiben. Heute Abend werde ich in Dean die Matron vertreten, da alle staff-Mitglieder Tutor's Supper haben und den Abend gemeinsam verbringen. Ich bin natürlich so ein netter Mensch, dass ich da gerne aushelfe.

Ich hoffe, es geht euch soweit gut,
liebe Grüße und bis bald,

Irene

9.10.07 18:13, kommentieren

Hi! See you soon???

Endlich komme ich dazu, mich wieder mal zu melden.
Gerade habe ich meinen ersten Report geschrieben (so eine Art Schülerbewertung), damit die Eltern lesen können, ob ihr Sohn auch brav arbeitet.

Nachher werde ich wie jeden Dienstag ins Haus Dean zum Abendessen gehen und ich freue mich schon darauf. Am späteren Abend treffe ich mich wieder mal mit Marco zum DVD schauen. Mein einziges Problem ist nur, dass es seit etwa einer Stunde total schüttet und ich am liebsten gar nicht raus möchte. Letzte Woche hat es freundlicherweise kaum geregnet, was mir aber auch recht egal war, da ich die meiste Zeit sowieso im Department oder in anderen Räumen verbracht habe.

Am Freitag hatten wir endlich unser „group meeting“ in der WG und es war völlig sinnlos – es lief sogar eher ins Gegenteil: Für Marie und mich war es sehr schockierend zu erfahren, dass Maria offenbar Bridie als Freundin bevorzugt... Fantastisch. Na ja, wir müssen – die Ferien abgezogen – nur noch etwa 6 Wochen mit den GAPs verbringen. Juhu! Wird auch Zeit...

Am Freitagabend sind Marie und ich zu Marjories Geburtstagsfeier gegangen, die bei Andrew stattfand und zu der noch Amandine und Sylvain sowie zwei weitere Freunde von Marjorie kamen (Rod aus Frankreich und Jasmin aus Deutschland!). Es war ein sehr schöner Abend und wir haben viel zu viel gegessen und getrunken. *g* Am nächsten Tag habe ich wieder viel Hausarbeit geschrieben und abends bin ich mit den Griffin-girls, Mrs Naylor, Judy und Max nach Birmingham gefahren, um im Birmingham Hippodrome das Musical „Half a Sixpence“ zu sehen. Es hat uns sehr gut gefallen und im Nachhinein war ich auch sehr froh, mich für diesen Ausflug und gegen einen Rugby-Schauen-Abend mit den ganzen Franzosen entschieden zu haben, da Frankreich ja gegen England im Rugby World Cup verloren hat. Die Ärmsten. Halbfinale kann doof sein (man erinnere sich an den 04.07.06).

Am Sonntag habe ich wieder Hausarbeit geschrieben, bis Marie und ich uns am Nachmittag mit Marjorie, Andrew und seinen Kindern zum Kaffee getroffen haben. Es war soo lustig! Leider mussten wir schon um 17h wieder gehen, da wir beide von Chantal zum Dean House Music Evening 2007 eingeladen waren. Dort präsentierten die Mädchen von Dean verschiedene Musikstücke (sowohl an Instrumenten als auch Tanzperformance und Gesang) und wir waren wirklich erstaunt über manche Stimmen, wow! Anschließend gab es noch chinesisches Essen für alle.

Die bisherige Woche war recht anstrengend, aber auch schön, da alle auf den Donnerstag hinarbeiten, DENN dann gibt es Herbstferien (ein wenig mehr als eine Woche)! Und.., ich werde nach Hause fliegen! Es bietet sich aus verschiedenen Gründen einfach an. Allerdings werde ich die ersten paar Tage noch mit meiner Hausarbeit verbringen müssen und werde euch sicher nicht alle sehen können. Ich suche aber noch jemanden für den Donnerstagabend bis etwa 22 Uhr – denn ich darf am Donnerstag bei meinem Onkel übernachten und stünde für vielleicht 2 Stunden zur Verfügung, bis er von einer Sitzung kommt. Hat jemand Zeit und Lust? (Oh je, worst case 1: Niemand liest meinen Blog und keiner meldet sich. worst case 2: Viele lesen meinen Blog und alle haben Zeit und Lust, mich zu sehen. *g* Ich bin gespannt und freue mich auf SchreiberIn Nr. 1.) Mein Flugzeug soll gg 19h ankommen, also bin ich wohl hoffentlich spätestens 20h in Bockenheim.

So, und sonst sieht die Woche folgendermaßen aus: Morgen früh ist School Assembly und danach normal Schule. Am Abend ist in Griffin eine Art Talentshow, an der die girls und auch Mrs Naylor und andere singenderweise teilnehmen (so à la Superstar-Suche), dazu backt die Chefköchin Pizza. Ich hoffe doch, dass es ein lustiger Abend wird.

Ich werde berichten.

Liebe Grüße, Irene

16.10.07 18:31, kommentieren

Ferienbericht

Halli hallo!

Meine Ferien sind schon fast wieder vorbei und ich konnte sie nur halb genießen, da ich die meiste Zeit vorm PC mit Hausarbeit-Schreiben und die restlichen Stunden im Bett mit Grippe-Auskurieren verbracht habe. Ganz toll... Aber es war natürlich schön, dass sich hier alle um mich kümmerten (Danke vor allem an Alfons, Mama, Oma und Bernhard).
Angefangen hatte meine Erkältung schon am 18.10. - an dem Tag habe ich nämlich meine Stimme verloren und musste mich flüsternd durch meine 5 Stunden Unterricht hangeln und dann zum Flughafen fahren. Puh, ganz schön anstrengend. Es kommt ja auch ein wenig psychomäßig rüber, wenn man Leute flüsternd anspricht, wenn man z.B. nach dem Weg fragen will... *g*
Zum Glück durfte ich bei meinem Lieblingsonkel in Frankfurt übernachten und wurde fantastisch umsorgt, so dass ich am nächsten Tag dann etwas erholter die Heimreise nach Hünfeld antreten konnte.

Natürlich habe ich mir letzten Samstag dann Sebis Geburtstagsfeier nicht entgehen lassen und bin sehr froh, hingegangen zu sein - auch wenn es von meiner Seite ein "ruhiger" Abend war.

Heute bin ich aber schon wesentlich gesünder und habe auch wieder Stimme.
Meine Hausarbeit habe ich vor wenigen Stunden abgegeben und bin gleich erst Petra und dann Simönchen in die Arme gelaufen. Superschöner Zufall - nochmal liebe Grüße an dieser Stelle! Und nun werde ich gleich Geli und später Sylvia treffen, worauf ich mich schon total freue.
Am Sonntagmorgen fliege ich zurück nach Birmingham und werde dann am Nachmittag in Rugby sein (da sonntags kaum Züge fahren, muss ich erst warten und dann vom Zug in den lahmen Bus umsteigen.. nerv).

Ich hoffe, ich treffe wieder gaaanz viele liebe Leute, wenn ich in den Weihnachtsferien wiederkomme.

Aber vorher habe ich mich sicher noch einige Male gemeldet.
Da fällt mir noch was ein: Manche Leser meines blogs haben mir berichtet, dass der Text manchmal unter dem Bild oben hängt - ist das bei allen so? Wenn ich den Blog vom Internet Explorer aufrufe, sieht er ganz normal aus...

Also bis bald,
take care, Irene

1 Kommentar 26.10.07 14:54, kommentieren

Back in England

So, ich sitze gerade im Modern Languages Department und da meine erste Schülerin in der ersten Stunde nicht gekommen ist (ahhhhhhhh!), habe ich kurz Zeit, ein bisschen was zu schreiben.

Gestern bin ich heil wieder angekommen, allerdings war es echt anstrengend. Im Vergleich zu den Sicherheitschecks in Birmingham vor meinem Flug nach Germany waren die in Frankfurt extrem. Also die können sich da wirklich nicht vorwerfen, nicht gründlich genug zu sein... Ich habe fast 2 Stunden gebraucht, um alle Checks zu durchlaufen. Um 11.50h Ortszeit ist das Flugzeug in Birmingham gelandet und ich habe erst Zug und dann Bus nach Rugby bekommen (sonntags ist es nicht so einfach, nach Rugby zu fahren...). Leider war am Bahnhof schon kein Taxi mehr zu haben und ich hatte vergessen, mir eine Taxiunternehmen-Telefonnummer mitzunehmen, so dass ich den ganzen Weg mit meinem superschweren Trolley in mein 2. Zuhause laufen musste. Danach war ich erst mal kaputt und habe schnell daheim Bescheid gesagt, dass ich gut da bin. Nachdem ich ausgepackt und in mein Tagebuch geschrieben hatte, wurde mir klar, dass ich jetzt ENDLICH frei bin, etwas zu tun, dass ich möchte, wenn ich Zeit habe und dass ich nicht ständig an meine blöde Hausarbeit denken muss! Daraufhin habe ich mir gleich mal eines der Bücher, die ich mir von zu Hause mitgebracht hatte, gegriffen und angefangen zu lesen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal etwas gelesen habe, das ich nur für mich las – nicht fürs Unterrichten, nicht für die Uni... Das war ein soo tolles Gefühl gestern Abend. Ich habe übrigens mit Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ begonnen, das mir meine Oma bereits im April geschenkt hatte. Und da ich schon einen Teil des Titels für meine Abschiedsfeiereinladung verwendet hatte, dachte ich, dieses Buch ist perfekt für mich, jetzt gerade.

Ich hoffe, bei euch ist alles in bester Ordnung?!
Alles Liebe,
Irene

2 Kommentare 29.10.07 11:10, kommentieren